Sandro Schwarz startet

Nach einem Interview für die Tageszeitung Main Echo hatte Fussbal-Kolumne.de noch die Möglichkeit mit Sandro Schwarz zu sprechen. Der 38-Jährige ist neuer Chef-Coach beim Bundesligisten FSV Mainz 05 und soll als Nachfolger des Schweizers Martin Schmidt dafür sorgen, dass der Weg nicht wieder Richtung Tabellenende geht. In der vergangenen Saison blieben die Mainzer als 15, nur knapp „über dem Strich“.

Wenn man gemein wäre, könnte man sagen, es kommt das leichtest mögliche Auftaktprogramm. Erst Aufsteiger Hannover mit Unruhe durch Fanprobleme und dann bei Aufsteiger Stuttgart mit Unruhe durch Manager-Entlassung.

(lacht) Super Frage, tja, ist natürlich Quatsch. Das sind ja keine normalen Aufsteiger, das sind einfach Bundesligamannschaften, die lange erfolgreich agiert haben und jetzt mal ein schwieriges Jahr hatten. Hannover hat eine sehr gute Qualität und in Stuttgart wird im ersten Heimspiel eine besondere Atmosphäre im Stadion sein. Also da sind wir ganz weit weg davon zu sagen, das wäre ein einfaches Auftaktprogramm.

Welche Anzeichen sprechen dafür nicht wieder in den Abstiegskampf zu kommen?

Es geht nicht darum jetzt schon „Abstiegskampf“ zu thematisieren. Abstiegskampf beginnt dann im März oder April. Ich finde, dass es unser Anspruch sein muss, Spiele zu gewinnen, in hohem Maße und jetzt nicht rein zu gehen in die Saison nach dem Motto „hoffentlich rutschen wir nicht in den Abstiegskampf rein“ und sich irgendwelche wilden Szenarien auszudenken.  Ich finde, dass es für uns als Mainz 05 jede Bundesligasaison, die wir bestreiten dürfen immer noch etwas extrem Besonderes ist. Uns so gehen wir das auch dieses Jahr an. Es kann mit Sicherheit auch Phasen geben, in denen es etwas schwieriger wird, dann geht es aber darum inhaltlich zu bleiben, die Woche über und am Samstag mit einer hohen Wahrscheinlichkeit die Dinge dann umzusetzen, um das Spiel zu gewinnen. Es ist unser Anspruch, dass wir nicht nur die negativen Dinge und die Gefahren sehen, sondern daran zu arbeiten, sehr erfolgreich zu sein. Das wird der Maßstab sein für uns und so haben wir auch die fünf Wochen genutzt in der Vorbereitung.

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