Hoffentlich versichert!

Borussia Dortmund bleibt weit oben. In der Schlagzeilentabelle! Neuerliches Thema, neben den Stichworten dieser Saison wie Führerschein, Abstiegsnot und Trainer, ist nun eine gemeldete Versicherung gegen das Nichterreichen der Champions League (Quelle: bloomberg.com). In Englands Liga sind „Negativ-Versicherungen“ verboten, in diesem Fall cleveres Sportmanagement. Kein Wunder, dass jetzt andere Versicherungen nachziehen und Bundesligisten gegen Negativ-Ereignisse versichern wollen. Eine Auswahl:

Maulwurf-Versicherung
Sie haben ein Plappermaul im Verein, der Interna an die Oberfläche wühlt? Taktik wird verraten, oder Aufstellung weitererzählt? Sie verlieren deshalb Spiele? Keine Sorge – unsere Maulwurf-Versicherung gleicht jeden verlorenen Punkt aus. Als Versicherungsgebühr werden dann lediglich die Transferrechte des Maulwurfs fällig.

Energydrink-Versicherung
Sie haben einen Club in Ihrer Liga, der von den Millionen eines Brause-Herstellers lebt? Ihre Fans bestreiken deswegen die Heimspiele dieses Vereins? Die fehlende Unterstützung kostet Sie wertvolle Punkte? Keine Sorge – unsere Energydrink-Versicherung zahlt pro 10% fehlender Fans 50.000 Euro. Versicherungsgebühr: 20 Kästen Softdrinks, ohne Taurin!

Spielerfrau-Versicherung
Eine Spielerfrau nervt? Unterhaltstreitereien lenken Ihren besten Spieler mit Gerichtsterminen ab? Oder erzwungene Termine mit der Blitzlicht-Süchtigen auf roten Teppichen zehren an der Kondition Ihres Leistungsträgers? Keine Sorge – unsere Spielerfrau-Versicherung springt ein und lotst die Spielerfrau in RTL-Sendungen oder zu BILD-Kolumnen, damit sich der Spieler auf das Spielen konzentrieren kann. Versicherungsgebühr: Die Handtaschen der Spielerfrau.

Twitter-Versicherung
Sie haben einen Spieler mit lockerem Finger, der eine Nicht-Berücksichtigung in der Startelf mit einem traurigen Gesicht postet und dann sich selbst grinsend, bei der folgenden Niederlage? Sie müssen ihn deswegen suspendieren und verlieren Punkte und Marktwert?
Keine Sorge – unsere Twitter-Versicherung greift dann sofort und tauscht den Spieler durch einen Athleten ohne Handy und Internetanschluss aus unserer Bevorratung mit arbeitsuchenden 90erJahre-Profis aus. Versicherungsgebühr ist keine fällig – wir wollen nur die alten Spieler los werden.

Fußball UPDATE!

Liebe Fußballfreunde,

ich möchte Euch auf dem Laufenden halten! Mein Name ist Rudi Recherche und ich bin gerade dabei einen Wikipedia-Artikel über die Bundesliga-Saison 2014/15 zu schreiben.
Der längste Absatz ist der über jemanden, der an der Saison gar nicht teilgenommen hat: Thomas Tuchel. Zunächst wollte ich schreiben, welche Clubs den Trainer angefragt hatten. Aber die Leute von Wikipedia meinten, ein Artikel sollte nicht mehr als 100.000 Worte lang sein. Deshalb suche ich jetzt verzweifelt alle Fußballvereine, mit denen er NICHT verhandelt hat. Habe erst zwei ausfindig gemacht: Den TuS Hasebickel und die Germania Unterschippach. Letzterer aber nur, weil die keinen Telefon- und Internet-Empfang haben, seitdem der Kassenwart bei der letzten Kerb seine Weinschorle über den Sicherungskasten geschüttet hat.
Den zweitlängsten Absatz haben natürlich die Bayern. Wieder viel passiert in München. Zuletzt hat nach Gerd Müller (1979) und Roland Wohlfarth (1993) jetzt auch Müller-Wohlfahrt aufgehört.
Ganz aktuell verfolge ich gespannt den kolossalen Kampf um Kämpfer Khedira. Laut BILD soll er 10 Millionen Euro pro Jahr kosten – und ein Handgeld von 15 Millionen wollen. Es ist durchaus sinnvoll die Möglichkeit einer Handgeldzahlung zu haben, wenn man will, dass eine wichtige und teure Person rechtzeitig zu einem kommt. Das weiß jeder, der schon einmal erfolglose auf den Handwerker gewartet hat. Wahrscheinlich kann Khediras künftiger Klub ein Drittel seiner Grätschen als Handwerkerleistung von der Steuer absetzen. Wichtig ist nur, dass Sammy eine Quittung ausstellt und das Geld überwiesen wird.

Gruß

Rudi Recherche

aus Liebe zum Sport