Fußball UPDATE!

Liebe Fußballfreunde,

ich möchte Euch auf dem Laufenden halten! Mein Name ist Rudi Recherche und ich bin gerade dabei einen Wikipedia-Artikel über die Bundesliga-Saison 2014/15 zu schreiben.
Der längste Absatz ist der über jemanden, der an der Saison gar nicht teilgenommen hat: Thomas Tuchel. Zunächst wollte ich schreiben, welche Clubs den Trainer angefragt hatten. Aber die Leute von Wikipedia meinten, ein Artikel sollte nicht mehr als 100.000 Worte lang sein. Deshalb suche ich jetzt verzweifelt alle Fußballvereine, mit denen er NICHT verhandelt hat. Habe erst zwei ausfindig gemacht: Den TuS Hasebickel und die Germania Unterschippach. Letzterer aber nur, weil die keinen Telefon- und Internet-Empfang haben, seitdem der Kassenwart bei der letzten Kerb seine Weinschorle über den Sicherungskasten geschüttet hat.
Den zweitlängsten Absatz haben natürlich die Bayern. Wieder viel passiert in München. Zuletzt hat nach Gerd Müller (1979) und Roland Wohlfarth (1993) jetzt auch Müller-Wohlfahrt aufgehört.
Ganz aktuell verfolge ich gespannt den kolossalen Kampf um Kämpfer Khedira. Laut BILD soll er 10 Millionen Euro pro Jahr kosten – und ein Handgeld von 15 Millionen wollen. Es ist durchaus sinnvoll die Möglichkeit einer Handgeldzahlung zu haben, wenn man will, dass eine wichtige und teure Person rechtzeitig zu einem kommt. Das weiß jeder, der schon einmal erfolglose auf den Handwerker gewartet hat. Wahrscheinlich kann Khediras künftiger Klub ein Drittel seiner Grätschen als Handwerkerleistung von der Steuer absetzen. Wichtig ist nur, dass Sammy eine Quittung ausstellt und das Geld überwiesen wird.

Gruß

Rudi Recherche

Mit Biss am Ball

Es ist nur eine Unterstellung.

Es ist nur geraten.

Aber vermutlich haben sich die Spieler von Hertha BSC, als ihr frischgebackener Trainer Pal Dardai von einem Backwerk-Beispiel sprach, gefreut: „Ihr könnt in der Kabine machen, was ihr wollt. Ihr könnt eine Torte essen oder sie an die Wand schmeißen. Egal – solange die Leistung stimmt.“ Es ist wieder nur geraten: Nachdem Dardai auch noch Luhukays Salami-Verbot zum Frühstück aufhob, mag den Berliner Spielern Goethes Faust in den Sinn gekommen sein. Die Stelle an der der Gelehrte Heinrich Faust bei einem Osterspaziergang, angesichts der freudig-gelösten Stimmung im Volk, anmerkt: „Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein!“. Und so spazierte Hertha an Ostern mit der Salami-Taktik zu einem 2:0 über Paderborn und kann bald eine Nichtabstiegs-Torte an die Wand oder an die eigene Hüfte werfen.
Gibt es zu wenig Dardais im Weltfußball? Denn wer einer Mannschaft so viel Biss verleiht, indem er Wurstwaren und Konditorenerzeugnisse frei gibt, sollte denen ein Vorbild sein, deren Spieler auf falsche Art die Zähne zeigen.
Als zuletzt bekanntestes Beispiel für unnötigen Biss galt bisher Luis Suarez. Der Uruguayer war bei der WM 2014 dental auffällig geworden und vier Monate gesperrt worden.
Nun muss sich wieder ein Spieler bissige Kommentare gefallen lassen. Der Ex-Gladbacher Juan Arango nagte sich gerade beim Spiel seines mexikanischen Vereins Tijuana in seinen Gegenspieler Zavala. Arango zumindest gab sich einsichtig: „Ich habe etwas getan, das ich nie hätte tun dürfen.“
Es muss noch einmal geraten werden – es ist eine Unterstellung: Zu wenig Salami zum Frühstück, keine Torte in der Kabine? Vielleicht sind gar nicht Suarez und Arango schuld an deren Verbissenheit, sondern allzu strenge Trainer? Und so möchte man den Spielern der Traditionsvereine HSV und VfB zurufen: „Ihr könnt in der Kabine machen, was ihr wollt. Ihr könnt Labskaus und Spätzle essen oder an die Wand schmeißen. Egal – solange die Leistung stimmt.“ Frei nach Goethe – hier bin ich Fußballer, hier darf ich’s sein!

Marcel Schäfer im Interview

Interview mit Marcel Schäfer (VfL Wolfsburg) zwischen den Spielen der Wölfe in Mailand und Mainz für „PRIMASONNTAG“

 

 

Egal ob Bayern München oder Inter Mailand: Der VfL Wolfburg verbreitet „Angst und Schrecken“ bei den Gegnern. Warum ist Euer Team so stark?

Marcel Schäfer: Wir haben einen tollen Teamgeist, eine Mannschaft mit herausragenden Einzelspielern, die auch in der Breite gut besetzt ist und gierig nach Siegen ist.

Wie ist die Taktik als „neue Nummer 2“ in Deutschland: Bayern überholen, oder den Abstand zum Rest halten?

Bayern spielt seit Jahren auf einem konstant sehr, sehr hohen Niveau und es wäre vermessen, dass wir uns mit Bayern auf einer Höhe sehen. Wir wollen über Jahre uns an der Spitze der Bundesliga etablieren und dauerhaft in Europa vertreten sein. Und falls es mal so kommen sollte, dass der FC Bayern etwas schwächelt , dann wollen wir da sein. Titel sind für Fußballer das allergrößte und dafür arbeiten wir Tag für Tag. Ich bin sehr froh schon einmal die deutsche Meisterschaft gewonnen zu haben, ich hoffe aber dass dies nicht der einzige Titel in meiner Karriere sein wird.

Bei Eurer Niederlage in Augsburg brachte Kevin de Bruyne vor, dass doch sehr viele Spiele zu Zeit zu bewältigen sind. Ist das die Chance für Mainz?

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aus Liebe zum Sport