Die Bundesliga als Umsatz-Maschine

Aktuell wieder ein Rekord: 2,17 Milliarden Euro setzte die Fussball-Bundesliga 2014 um. Der zehnte Rekord in Serie.

Rückblick 2014: Der Kampf um Fußball! Erstmals hat ein Privatsender ein Pflichtspiel der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft übertragen. Beim 2:1 Sieg im EM-Quali-Spiel gegen Schottland kassierte RTL 132.000 Euro für einen 30-Sekunden-Spot. Alle ausgebucht!
Kein Wunder also, dass in der Formatentwicklung der privaten Sender die Köpfe rauchen: Wie kriegen wir Fußball in unsere Sendungen?
Hier einige geheime Brainstorming-Ergebnisse: Pilotfolgen, übermittelt durch einen untergetauchten Whistleblower:

Catch the Soccer-Millionaire
18 bezaubernde Frauen – 3 reiche Fußballer. Es geht um die große Liebe – und Geld! Aber nur einer von ihnen ist wirklich ein wohlhabender Bundesliga-Kicker. Die anderen beiden haben einfach nur so O-Beine.

Emergency Room 04
Im Gelsenkirchener Kreiskrankenhaus kann es Oberarzt Dr. Pain (George Clooney) nicht fassen: Schon wieder kommt Sportfunktionär Kingsblue (Horst Held) mit einem Verletzten. Rettung könnte Wunderheiler Dr. Müller-Wohlfahrt (Jürgen Drews) bringen, doch den will Kingsblues Versicherung nicht zahlen.

The Voice of Foulspiel
Die vier FIFA-Schiedsrichter Aytekin, Stark, Graefe und Brych sind gespannt. Sie warten auf ihren Stühlen mit dem Rücken zu den Teilnehmern. Werden Sie das echte Foul am Schrei des Spielers erkennen? Oder fallen sie auf eine laute Schwalbe herein?

Ich bin ein Fußballstar – holt mich hier raus
In einem Wald in der Nähe von Fulham werden 12 mehr oder weniger bekannte, ehemals leidlich erfolgreiche Fußball-Profis vor Ekelprüfungen gestellt: Medizinbälle tragen, Medizinbälle werfen, Medizinbälle heben. Die Zuschauer fragen sich, wie man die Qualen aushalten kann: gemeint ist das englische Essen. Die Bundesliga als Umsatz-Maschine weiterlesen

Fussball-Speisekarte

Neue Gerichte für Fußball-Fans

 

Wolfsburger Bayernjägerschnitzel (Bei weniger Titelhunger auch als kleine Portion „Bayernjägerchen“ bestellbar)

Salatschüssel „Meister“ mit Pep-eroni und erster Sahne-Soße

Knuspriger Abwehrhühnerhaufen aus freilaufenden Zweibeinern von der Weser (Nicht von Wiesenhof!)

Junges Gemüse aus Freiburg mit Streich-Käse an Schwarzwaldstadionschinken

Vegetarisches Gericht „Blutleer“ aus Dortmunder Kraut und Rüben mit wenig Punkten bei Weight-Watchers

Ham-Burger ohne Pfeffer mit holländischem Käse in der Mitte

„Gelsenkirchener Gulasch aus Innereien“ (Würzig gebratenes aus Meister der Herzen, Leber, Nieren)

Frankfurter Grüner Rasensoße und 10 M-Eier

Pferdewurst vom Hannoveraner (Kind-Portion)

Steak vom Neckar-Rind, halbgar gebraten über der roten Laterne

Fischplatte „Kießling“ aus Hoffenheimer Gewässern, frisch mit dem Außennetz gefangen

Fussball-Speisekarte weiterlesen

RTL-Dschungel goes Fussball

Dschungel-Bewohner #ibes im Bundesliga-Check!

Walter Freiwald = Typ „Lothar Matthäus“
(früher erfolgreich, jetzt auf Job-Suche)

Rebecca Siemoneit-Barum = Typ „HSV“
(immer Zirkus)

Patricia Blanco = Typ „Lucas Scholl”
(Motto des Vaters: Ein bisschen Spaß muss sein)

Jörn Schlönvoigt = Typ „Weserstadion“
(erlebt abwechselnd „Gute Zeiten, Schlechte Zeiten“

RTL-Dschungel goes Fussball weiterlesen

Dschungel-Fussball-Dschungel?

Im RTL-Dschungelcamp fehlt etwas!

Wenn Bundesliga-Profis, je nach Generation, erfolgreich einen Schwarzenbeck, Augenthaler und Kahn überlebt haben, gibt es nur noch eine echte Herausforderung: Den TV-Dschungel in Australien. Die mutigen Herren Ailton, Hartwig und Immel haben das durchgestanden, doch augenblicklich traut sich keiner. Abgesagt für die aktuelle Staffel hatte Manfred Kaltz – wahrscheinlich weil es nur Reis und Bohnen gibt, aber keine Bananenflanken.
Für alle, die lieber die dritte Grönländische Fußball-Liga schauen als das Kakerlaken-Kino, noch mal zur Erklärung: Die Teilnehmer müssen zwei Wochen durchhalten, bei zickigen Begleitern und miesem Essen. Viele kennen das vom letzten Familienurlaub auf Malle. Sportlich ging es zumindest bei einigen der weiblichen Urwald-Bewohner zu: Die starteten auch diesmal mit dem Dschungel-Biathlon: Erst ausziehen, dann einziehen.
Prominent sind die Prominenten allerdings nicht. Die Kakerlaken wollten deswegen auch nur antreten, wenn alle Teilnehmer Namensschilder tragen.
Am ehesten kennen wir vielleicht Soap-„Schauspieler“ Jörn Schlönvoigt. Er musste sich kaum umstellen: Statt „Guten Zeiten, Schlechte Zeiten“ jetzt einfach „Schlechte Zeiten, Schlechte Zeiten“.
Die ersten Dschungel-Prüfungen – Stichwort Schafshoden – waren bereits wieder eklig, kommen aber, angesichts der sieben Millionen Zuschauer, offensichtlich gut an. Erste Hausfrauen schaffen es schon ihre Männer vom selbst Reinigen ihrer dreckigen Unterwäsche und Socken zu überzeugen, indem sie goldene Sterne darin verstecken.
Zumindest ein Ziel haben alle Teilnehmer karrieremäßig schon erreicht: Sie haben es mal wieder weit gebracht, sehr weit – zumindest 16.000 Kilometer bis nach Australien.
Um wieder auf den Fußball zu kommen: Was ist der Unterschied zwischen den Dschungel-„Promis“ und Philip Lahm? Lahm entscheidet selbst über das Karriere-Ende.

aus Liebe zum Sport