RHEINHESSEN besiegen HESSEN

EINTRACHT FRANKFURT – MAINZ 05 0:2 (0:0)

Es ist das kleinste Übel an einem großartigen Abend: Anthony „Toni“ Ujah lacht verschmitzt, als er auf sein Trikot deutet. Ja, er hätte bei seinen beiden Toren den Jubel an den Eckfahnen mit Bierduschen auf seine Oberbekleidung bezahlt: „Vielleicht hätte ich nicht so lange in der Ecke bleiben sollen, aber wenn du Stürmer bist, willst Du einfach jubeln nach einem Tor – ich wollte aber nicht provozieren.“ Provoziert hat der immer positive Nigerianer aber vor allem die Lobeshymnen seines Umfeldes. Die Spieler freuten sich nicht nur auf dem Platz mit – sondern noch mehr für ihn. Sportvorstand Rouven Schröder beschreibt seine Beliebtheit: „Es war keiner im Stadion, wenn er Mainzer Fan ist, der das Toni nicht gegönnt hätte: Wie er geackert hat, wie spritzig er war, wie wichtig er aber auch in der Kabine ist. Ein Top Charakter. Ein totaler Teamspieler – und Matchwinner heute.“ Doch was genau macht den 28-Jährigen so sympathisch? Schließlich hätte er bei seinen eher wenigen Einsätzen auch Grund gehabt, das eine oder andere Mal eher griesgrämig durch die rheinhessische Landschaft zu stapfen. Was also steckt tatsächlich hinter dem Begriff „Teamplayer“. Sein Trainer Sandro Schwarz gibt einen Blick hinter die Kulissen des Teams frei: „Er geht auf Spieler zu. Er hat eine große Offenheit auch zu helfen. Unabhängig wie seine persönliche Situation ist – ob er spielt oder nicht. Und das finde ich herausragend. Das spürt man und die Jungs haben alle eine sehr hohe Meinung von ihm, weil er eine sehr große Sozialkompetenz hat.“

Auch dass „Toni“ kurzfristig von seinem Startelfeinsatz wegen Quaisons Trainingsverletzung erfuhr, machte ihn nicht nervös. Immerhin hat Ujah auch einen eigenen Weg zu Ruhe: „Ich habe erst am Abend vor dem Spiel erfahren, dass ich von Anfang an spiele und habe daraufhin sehr viel gebetet. Denn alles was ich vom Fußball bekomme, bekomme ich von Gott. Ich weiß, dass ich immer breit sein muss, auch wenn ich eine schwierige Saison hatte. Ich bin immer drangeblieben. Ich bin glücklich, dass ich der Mannschaft mit meinen Toren geholfen habe.“ Seine beiden Tore und die teambesten 70% gewonnene Zweikämpfe – also ein Spiel von 0 auf 100 – war für seinen Trainer eine Top-Leistung fern jeder Überraschung: „Dass er da ist und in einem wichtigen Spiel Tore macht ist kein Zufall: Wenn du dich so mit der Mannschaft identifizierst, wenn du so ein Verantwortungsbewusstsein hast,  nie im Training nachzulassen; dann freut mich das für Toni.“

Was den Trainer auch freut, ist der nächste Entwicklungsschritt in dieser Saison. Zum ersten Mal, zumal auswärts, gelang ein Sieg gegen ein Team aus dem ersten Viertel der Tabelle. Jetzt haben die 05er die Möglichkeit mit einem Heimsieg gegen Hoffenheim 43 Punkte zu erreichen, was bedeuten würde: Mehr Punkte in der Rückrunde, als in der Vorrunde. Diese Chance zu haben, trotz des Zwischentiefs mit sieben Niederlagen in acht spielen, zeigt auch dem Coach, was liegen gelassen wurde und was aktuell eben nicht mehr passiert: „Wir hatten ja schon mal das Thema Selbstzufriedenheit, gerade nach den beiden Siegen in der Rückrunde, was uns, für noch mehr zu erreichen, das Genick gebrochen hat.  Das wollen wir für uns als Selbstbestätigung haben: dass wir jetzt dranbleiben!“

Der nächste Schritt war eben das beeindruckende Auswärtsspiel beim Europa League Halbfinalisten mit 15:13 Torschützen auf dessen Platz. Der nächste Schritt soll folgen, um gänzlich freudestrahlend in die Sommerpause zu gehen: „Es muss sich keiner Sorgen machen, dass wir jetzt drei Tage frei machen. Wir gehen in die normale Wettkampfwoche rein  und wollen uns total fokussieren auf das letzte Spiel gegen Hoffenheim. Es ist unser Anspruch gegen die TSG das Gleiche abzurufen, das wir heute gemacht haben.  Für uns in allererster Linie, wir können aber heute mitfühlen mit der Eintracht, weil es herausragend ist, was sie leisten und einen Matchball hatten für das internationale Geschäft.“

Die 05er also als spielstarke Spielverderber bei diesem Matchball. Im nächsten Match wollen sie auch Spielverderber für den Gegner sein, aber gleichzeitig ein weiteres positives Erlebnis für sich kurz vor der Sommerpause schaffen. Das kann, meint auch Keeper Florian Müller,  wichtig sein für den letzten Eindruck und die Zukunft: „Sehr wichtig. Jedes Spiel zählt jetzt. Wir können befreit aufspielen, wir haben den Klassenerhalt geschafft. Wir wollen uns in jedem Spiel verbessern. Das hat man gegen Frankfurt  gesehen, dass wir Gas gegeben haben, die Spiele nicht herschenken.“

Noch einmal zum vergangenen Sonntag: Kurz nachdem Anthony Ujah mit seinem bierbespritzten Trikot Rede und Antwort steht, tritt Sandro Schwarz mit seinem trockenen, schicken, blauen Rollkragenpullover vor die Presse. Was das textile Auftreten des Coaches betrifft, besteht übrigens große Aberglauben-Gefahr. Im Trainingsanzug an der Seitenlinie holte er diese Saison 1,11 Punkte im Schnitt. Seit dem Umstieg auf modisch-adrett steht er bei 1,67 Punkten. Da werden also in der Sommerpause noch einige Shoppingtouren angesagt sein.

Wann hat das HAND-Spiel Hand und Fuß?

Nach dem ersten Beweisfoto eines Schwarzen Lochs gibt es im Jahre 2019 n.Chr. nur noch drei ungelöste Fragen der Menschheit:

Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Wer baute Stonehenge? Und: Wann pfeift man Handelfmeter?

Immer wieder bilden sich Verschwörungstheorien. Nicht wegen den Dinosauriern oder Stonehenge natürlich (völlig wurscht), sondern wegen des Handspiels. So sollen angeblich die Regelhüter der FIFA in einem unterirdischen Labor in der Schweiz Dutzende entführte Nobelpreisträger, FBI-Agenten und Wünschelrutengänger aus aller Welt nach einem Geheimrezept für den korrekten Elfmeterpfiff forschen lassen. Auch die nationalen Verbände versuchen alles, um der Lösung den entscheidenden Schritt näher zu kommen. In Spanien laufen Versuche, ob es hilft, zwischen Handspiel und der endgültigen Elfmeter-Entscheidung erst einmal eine Siesta zu halten. In der Türkei erfolgt in der Testphase die Entscheidung, wie bei Oberbürgermeister-Wahlen, erst nach Rücksprache mit dem Staatschef. In England wurde die Suche nach dem perfekten Handelfmeter-Pfiff abgebrochen: „Ist uns doch völlig egal – solange in allen Finals nur unsere Mannschaften sind.“

In Deutschland ereignete sich zuletzt die wohl pfiffigste Suche nach dem bestmöglichen Pfiff. Durch eine geheime Kommandosache zwischen Ball- und Bildungsministerium wurde eine entsprechende Aufgabe in das Mathematik-Abitur eingeschleust:

„Berechnen Sie den Handelfmeter in der Bundesliga mittels Ballgeschwindigkeit, Winkel der Arme, Körperrotation und Ausmaß der Funkverbindung zum Kölner Keller unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Tagesform des Schiedsrichters und der Anzahl der Zeitlupen, geteilt durch die Aufregung der Spieler und Trainer zum Adrenalin im Quadrat. Addiere zum Zwischenergebnis Bayern-Bonus sowie Dortmund-Dussel und subtrahiere das generelle Pech ab Tabellenplatz 15.“

Das richtige Ergebnis bei der Mathe-Aufgabe war übrigens 0. Null Ahnung.

In die TOP 10?

„Wir wollen noch Zehnter werden“, gibt 05-Trainer Sandro Schwarz bis zum Saisonende die Marschrichtung an. Zum 50. Geburtstag der ZDF-Hitparade könnte also das Motto, angelehnt an den Begriff aus der Musik-Branche, lauten: Auf in die Top 10! Mit diesem letzten Etappenziel soll der Saisonausklang zum Hit werden – deshalb  muss der FSV gerade in den Heimspielen den Ton angeben.

Auch nach der schmerzenden, fast schon legendären, Slapstick-Niederlage in Hannover steht das Ziel, unter die besten zehn Mannschaften der Saison zu kommen. Dabei könnte ein Spruch helfen: Die Spieler werden das Kind schon schaukeln! Schließlich steht jetzt ein frischgebackener „Kinderschaukler“ wieder zur Verfügung. Mittelfeldspieler Danny Latza und seine Jaqueline sind gerade Eltern von Alexander geworden. Außerdem hat „Wieder-Stammspieler“ Giulio Donati angekündigt im Juni zum ersten Mal Vaterfreunden empfinden zu dürfen. Vor diesen aktuellen und zukünftigen Glücksmomenten wirkt der Unglücksmoment von Hannover wie ein belangloser Blechschaden. Allerdings einer, der wegen der spielerischen Überlegenheit (23:7 Torschüsse) und dem „Gurkentor“ (Alexander Hack) wurmt, wie Vorstand Rouven Schröder in Niedersachsen einräumte: „Das ärgert uns unglaublich, hat aber mit dem Klassenerhalt letzte Woche nichts zu tun. Wir hatten uns so viel vorgenommen, waren klar Herr im Haus.“ Jetzt sind die 05er gegen Leipzig wieder im wahrsten Sinne „Herr im Haus“ – als Heimteam. Und zuhause gelangen zuletzt in vier Spielen drei Siege. Das passende Umfeld also für die Spieler, um auch das zweite Ziel (neben Platz 10) zu erreichen, das Sandro Schwarz für die verbleibenden Partien ausgegeben hat: „Alle sind in einer Konkurrenzsituation, in der sie sich zeigen können.“ Soll heißen: Jetzt werden die letzten Eindrücke gesammelt. Wer bietet sich an für Vertragsverlängerungen? Oder für neue Aufgaben? Oder für die Stammplätze? Zumindest erste Antworten hat die Mainzer Führungsriege bei den 96ern bekommen – oder wie Sandor Schwarz es ausdrückt: „Die gute Nachricht: Nachdem wir in der letzten Woche den Klassenerhalt perfekt gemacht haben, gab es diese Woche keinen Spannungsabfall.“

Für reines Schaulaufen sind sich die Spieler auch selbst zu schade, das haben auch die Leistungsdaten zum kuriosen Negativerlebnis in Hannover gezeigt. Und das zeigt auch die Verärgerung. Beispiel Schlussmann Florian Müller: „Das Gegentor war mein Fehler. Es gibt nicht viel zu überlegen: Dieses Spiel müssen wir gewinnen. Stattdessen: Du schießt gefühlt 30-mal aufs Tor, fährst fünf Stunden nach Hause und der Frust sitzt tief.“ Nach der Busfahrt und der Traingswoche dürften der Frust ab- und die Vorfreunde aufgebaut sein. Schließlich geht es gegen einen der aktuell am attraktivsten und erfolgreichsten spielenden Gegner der Bundesliga. Zudem gegen einen Champions League Starter 2019/20: RB Leipzig. Champions League Glanz also in der OPEL-Arena, wenn RasenBallsport Rasen-Schach spielen, aber die FSV-Abwehr genau das verhindern will. Alexander Hack jedenfalls hat die jüngste Niederlage abgehakt und schaut nach vorne: „Platz 10 bleibt weiter unser Ziel – wir wissen, was wir drauf haben!“ Für diesen Platz 10 müssen allerdings in den nächsten Wochen neben RB Leipzig noch mehr „internationale Probleme“ gelöst werden. Denn Eintracht Frankfurt (auswärts) und die TSG Hoffenheim (letztes Heimspiel) schielen ebenfalls mit dem Platz 4 in der Tabelle auf die Champions League Hymne in der nächsten Spielzeit. Das wäre dann für die Mainzer Gegner der Hit, den sie gerne hören möchten.

Eintracht Frankfurt auf Denkmal-Kurs

Drei Fußball-Herzen schlagen in der Brust von Ervin Skela. Und alle pochen an diesem berauschenden Europa League Abend beim 2:0 (1:0) Halbfinal-Einzug gegen Benfica Lissabon mit maximaler Intensität. Das erste ist das des Ex-Eintracht-Profis, der ab 2001 in drei Jahren 99 Spiele (28 Tore) bestritt: „Auch wenn ich zwischendurch weg war, mein Herz ist hier “. Das zweite Fußball-Herz gehört dem Eintracht-Angestellten, der als Markenbotschafter und in der Fußballschule den Höhenflug genießt: „Ich habe auch einem Kollegen in der Eintracht Fußballschule gesagt: Ich bin so glücklich, dass ich diese Zeit miterlebe und froh, dass es Eintracht so gut geht.“ Wem das dritte Herz gehört – dazu später. Aber gerade als ehemaliger Profi hätte er den Rausch dieses Abends, mit der bewundernswerten Choreographie gerne noch intensiver erlebt. Denn immerhin spielt der 41-Jährige noch aktiv beim FC Hanau 93: „Schade, dass ich nicht auf dem Platz spielen kann. Als Sportler will man immer gewinnen und für diese Tage lebt man als Sportler. Und wenn man die strahlenden Gesichter, weinend vor Glück, sieht, das ist einfach fantastisch.“ Als Fußballer mit Leib und Seele, der sogar in seinem Heimatland Albanien schon den Fußball-Lehrer-Schein gemacht hat, kann er besonders gut einschätzen, was Eintracht Frankfurt in dieser Saison vollbringt: „die Mannschaft, der Trainer, der ganze Staff, Masseure, Ärzte – was die leisten: Das ist irre!“ Die Energie speist sich allerdings noch aus rund 50.000 weiteren Batterien, so Skela: „Dazu kommt: In diesem Stadion, mit diesen Fans, das macht 20-30% mehr Kraft aus, das glaube ich schon. Als ich die Atmosphäre gegen Lazio oder Marseille gesehen habe, dachte ich, das kann man nicht toppen. Aber was heute wieder die Fans leisten, das ist ehrenwert und einfach fantastisch.“

Die gute Nachricht für Eintracht Frankfurt: Das Weiterkommen gelang an diesem Abend trotz einer unterdurchschnittlichen Leistung des vielleicht wertvollsten Spielers: Luka Jović. Offenbar ist die Eintracht nicht immer von seinen Toren abhängig, könnte einen riesigen Erlös im Sommer einstreichen. Skela nimmt ihn in Schutz: Er hat unglücklich gespielt, aber, mein Gotte, es gibt solche Tage. Der Jovic ist ein fantastischer Fußballspieler

Voller Euphorie an diesem Abend ist auch Eintracht-Präsident Peter Fischer, der regelrecht ins Schwärmen kommt bei der Bitte um eine Zusammenfassung des Erlebten: „Weil wir ja jetzt nach Chelsea müssen: Die Engländer würden sagen, „Magic Night!“. Das was das Stadion als 12. Mann gebracht hat, was die Truppe auch läuferisch und kämpferisch gebracht hat: Da haben wir heute doch, glaube ich, ein Zeichen gesetzt für den deutschen Fußball. Ich glaube, dass auch viele neutrale Fußballfans, die das heute gekuckt haben, der Eintracht die Daumen gedrückt und gesagt haben: Coole Truppe!“ Einer der coolsten und vor allem laufstärksten der Truppe ist Sebastian Rode – ausgerechnet als einziger Hesse auf dem Platz, der Matchwinner mit seinem 2:0. Rode ist für Skela insbesondere „einer der Spieler, die sich mit dem Verein identifizieren“ und für den ehemaligen Eintracht-Coach Dragoslav Stepanovic unverzichtbar: „Das ist einer, den jede Mannschaft braucht. Der macht seine Zweikämpfe, gibt den Ball dem Nächsten und macht seinen Job von A bis Z. Das ist das, was der Mannschaft in der Stimmung hilft und immer wieder Kraft gibt, wenn die sieht, wie der von einer Seite auf die andere läuft.“ Die Laufleistung – das beeindruckte den Serben bei einem Landsmann, dm Torschützen zum 1:0, besonders: „Was die physisch herausgeholt haben, obwohl sie zuletzt zweimal mit 10 Leuten spielen mussten, das ist für mich unmöglich. Ich habe mir schon überlegt, ob sie den Kostić bei der Geburt irgendwo vertauscht haben: Ist der Deutscher? Kein Serbe läuft wie der! Das habe ich noch nie gesehen – der läuft wie ein Uhrwerk.“

Mit seinem typischen Augenzwinkern stellt der launige 70-Jährige noch in Richtung Rodes Zwischenstationen bei den Branchenriesen Bayern München und Borussia Dortmund fest: „Der Rode hat sich fünf Jahre erholt bei den beiden Vereinen – und jetzt bei uns gibt er Gas ohne Ende.“

Gas geben muss die SGE zunächst aber für den Einzug in die Champions League über die Bundesliga. Bereits am Ostermontag (20:30 Uhr) wartet der VfL Wolfsburg. Für Trainer Adi Hütter ist aber am Wolfsburger Horizont durchaus schon ein Umriss vom Euro-Final-Ort Baku zu sehen: „Wir sind vielleicht der unerwartete Teilnehmer des Halbfinales. Die Favoritenrolle ist klar bei Chelsea. Aber es steckt immer etwas in unserer Mannschaft drinnen und wir können für Überraschungen sorgen.“

Für Skela ist die Bundesliga kein Anlass, sich für einen eventuellen Eurotriumpf zu schonen: „Mein Gefühl ist: Wichtiger ist der Champions League Platz. Wenn wir das erleben würden! Natürlich, wir sind jetzt im Halbfinale und wollen auch Chelsea schlagen. Wir haben gesehen, die haben auch 3 Tore bekommen gegen Prag. Die Niederlage gegen Augsburg hat wehgetan, aber die Mannschaft ist so gefestigt und das werden sie auch zeigen gegen Wolfsburg: Dass wir den Platz vier verteidigen wollen. Wenn sie das schaffen, kann man den Jungs hier ein Denkmal bauen!“

An diesem Denkmal würde sicher auch gerne Ervin Skela mithelfen zu bauen. Denn das dritte Fußball-Herz in seiner Brust schlägt nicht als Ex-Profi oder Club-Vertreter und auch nicht als Trainer, der selbst gerne einmal in der Arena für seinen Herzensverein tätig wäre: „Ja, absolut. Jeder, der ehrgeizig ist und ich bin ehrgeizig, möchte natürlich gerne so einen Tag auf der Bank erleben. Das ist ein Traum. Aber jetzt bin ich da als Eintracht-Fan. Ich genieße das jede Sekunde.“ Pochendes Herz beim prominenten Eintracht-Fan. Es wird wieder besonders hoch schlagen, am 2. Mai gegen den FC Chelsea. Als eines von drei Fußball-Herzen bei Ervin Skela.

fussball-kolumne vor Ort für den HANAUER ANZEIGER

„Stepi“

Ervin Skela

aus Liebe zum Sport