Inside „Charme-Offensive“

Was wird Josef  „Jupp“ Heynckes machen, nachdem er im Mai wieder Triple-Trainer ist? Doch ein Jahr bei den Bayern dranhängen, sich planungstreu auf seinen Landsitz zurückziehen, oder die einzige Herausforderung annehmen, die einen Triple-Erfolg noch steigern kann: RTL-Dschungel-König werden?

Die FCB-Oberen setzen auf Ersteres und führen eine sogenannte “Charme-Offensive“ durch, unter der man sich allerdings in der Praxis wenig vorstellen kann. Deshalb hier eine Zusammenfassung subtiler Gesten alleine in der Woche vor dem Spiel gegen Bremen:

Montag: Uli Hoeneß macht eine Abstimmung bei den Jusos. 300:0 Stimmen für Koalitionsverhandlungen zwischen Jupp und den Bayern.

Dienstag: Karl-Heinz Rummenigge legt den unterschriftsreifen Vertrag vor. 222 Millionen Handgeld + Werbevertrag mit Osram.

Mittwoch: Heynckes Hund Cando kommt zu Besuch nach München. Aufsichtsrat Edmund Stoiber lässt die Bayerische Staatskanzlei räumen und zur Hundehütte umfunktionieren.

Donnerstag: Hasan Salihamidzic ist zurück vom Silicon Valley. Er hat dort einen geheimen Heynckes-Klon-Roboter mit Phrasenschwein-Software und Guardiola-Algorithmus bauen lassen. Jupp müsste in Zukunft nie mehr selbst zu den TV-Interviews gehen.

Freitag: Bayern München hat die Theresienwiese gekauft. Dort wird in Zukunft nicht mehr das Oktoberfest gefeiert. Stattdessen bauen Experten aus China und Las Vegas Jupps Wohnort Schwalmtal nach.

Samstag: Jupp Heynckes will zu Shopping in die City.  Er muss aber nicht selbst laufen. Der FC Bayern hat zehn fränkische Weinköniginnen engagiert, die ihn auf Händen von Laden zuu Laden tragen..

Sonntag: Dank einer Spende des FC Bayern wird in Münchner Kirchen nach Rücksprache mit den Papst ab sofort das „Vater unser“ in „Trainer unser“ umbenannt.

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