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Ausblick WM 2026

DOHA – Nachdem die FIFA Task Force in Doha ermittelt hat, dass es in einem Wüstenstaat im Sommer heiß ist, wurden für zukünftige Fußball-WM weitere Empfehlungen recherchiert: Aufgrund neuerster Erkenntnisse, nämlich das Wasser nass ist, wurde dem Pazifischen Ozean empfohlen, sich nicht mehr für die WM 2026 zu bewerben. Auch der Mount Everest hat nur noch geringe Chancen für die Ausrichtung eines Endturniers: Die Befragung eines Yetis durch die FIFA hat ergeben, dass möglichweise die Luftzusammensetzung dort ins Suboptimale hineinreicht.
Weiter Chancen hat allerdings Entenhausen – einfach weil Dagobert Duck es sich leisten kann.

Weitere Überlegungen der Task Force (FIFA-Mitglieder, Kontinentalverbände, mächtigste (!) Ligenvertreter, Vereinsvertreter): Verschiebung des Confed-Cups und Verkürzung der WM. Vorschlag: Analog zur EM 2020 wird die Qualifikation für das Endspiel in Katar gegen Deutschland auf der ganzen Welt gespielt. Das eine Spiel könnten Spieler und Fans auch im Sommer überstehen.

18 Teams, nur 4 Sieger

Schöne Träume in der Nacht:

Der FSV Mainz 05 ist neben Bayern München, Borussia Dortmund und VfL Wolfsburg einer von vier Gewinnern des 22. Spieltages.

Der Lohn: Sprung vom Platz 14 auf Platz 10. Doch das Abstiegsgespenst (oben rechts irgendwo im rheinhessischen Abendhimmel) ist immer noch da.

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Coface-Arena nach dem 3:1 gegen Eintracht Frankfurt

DERBYSIEGER MAINZ JUBELT… WIEDER

Noch nie hat Eintracht Frankfurt in Mainz gewonnen – dabei bleibt es

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Beim nicht ausverkauften Rhein-Main-Derby vor 33.237 Zuschauern wurde mehr als Kampffußball aufgetischt! Rinderrouladen, Seeteufel und Wokgemüse – diese Speisekarte werden einige der VIP’s vom Bundesligaspiel FSV Mainz 05 gegen Eintracht Frankfurt nie mehr vergessen. Die besonders wichtigen Personen haben besonders schlecht entschieden und waren noch nicht zurück vom Pausenbuffet, als das Spiel seinen großen Leckerbissen hatte: Mit einem Sahne-Freistoß knapp zwei Minuten nach dem Beginn der 2. Hälfte gelang Johannes Geis die Mainzer 2:1 Führung. Kurz danach ein Konter zum mit der Zunge schnalzen: Yunus Malli vollendete, was ihm der extrem quirlige Argentinier Pablo De Blasis servierte: 3:1 (50.). Unter mitleidigen Blicken kamen erst jetzt die Letzten aus dem VIP-Raum – doch da war der Käse schon gegessen, denn die Mainzer ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen.

zuspaet zu spät vom Buffet?
Bereits in der Anfangsviertelstunde war der Abstiegskandidat gegen den Europaliga-Aspirant aus Frankfurt mit viel Biss gestartet. Heiß gemacht vom neuen Trainer. Der Schweizer Martin Schmidt hatte bei seinem ersten Bundesligaspiel ausgerechnet den Trainerkollegen mit den meisten Spielen (501), Thomas Schaaf, neben sich.  Zweimal waren die Mainzer zuletzt „Opfer“ von Trainerwechseln: Nach dem „neuen Besen“ in Bremen und Berlin musste der FSV als erster gegner antreten – beide Male verloren die Mainzer. Jetzt hat Manager Christian Heidel selbst das Gefühl eines geglückten Wechsels auf der Position des „Chefkochs“.
Das erste Tor war allerdings noch nach dem Geschmack vom Schaaf. Eine tolle Konterkombination über Haris Seferovic, mit „tödlichem Pass“ Marke Uwe Bein, schloss Stefan Aigner eiskalt ab (35.). Doch die Mainzer machten schnell klar, dass ihnen heute keiner die Suppe versalzen soll: Bereits drei Minuten später ließ sich die Eintracht auskontern, durch Okazaki, der quer legte und Clemens, der vollendete. Sportchef Bruno Hübner in der Pause: „Naiv!“.

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