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EM-Hoffung made in Frankfurt

„Serge ist ein geiler Kicker!“ So kurz und knapp und korrekt fällt die Beschreibung von Offensivkollege Julian Brand über Serge Gnabry aus. Nach dem 6:1 (2:1) der Deutschen Nationalmannschaft über Nordirland ist eines klar: Nicht nur wegen seiner drei Tore an diesem Abend bewegt sich der Bayern-Angreifer auf Weltklasseniveau. Aber wie sieht es mit der deutschen Auswahl an sich aus? War alles am Jahresabschluss Weltklasse, oder hat Bundestrainer Joachim Löw recht, als er vor dem Spiel reihenweise Mitkonkurrenten (von Frankreich über Belgien bis Italien) als besser einstufte? Und wie ist es mit der anderen Diskussion – der um zu viele freie Sitzplätze und zu wenig Wertschätzung für den Umbruch und die aktuelle Spielweise?

Für Oliver Bierhoff, den „Direktor Nationalmannschaften und Akademie“ und somit oberster Lobbyist für EM-Euphorie, ist es nach dem überzeugenden Auftritt in der Frankfurter Arena fast ein Bedürfnis alle Diskussionen fast gleichzeitig zu befrieden: „Wir haben eine Auslastung von 93%. Das ist nun mal Fakt. Ich glaube, der gefühlte Blues ist stärker als der faktische Blues. Aber wir nehmen das natürlich wahr und ich habe immer gesagt: Wir haben unsere Fans stark enttäuscht bei der WM 2018. Und wie bei anderen Dingen braucht es wieder Zeit, Vertrauen zu gewinnen, auch diese Begeisterung. Aber man merkt: eine Mannschaft wächst zusammen, die sich etwas vorgenommen hat. Die Vertrauen gewinnen will, die guten Fußball spielen will, erfolgreich sein will – und vor allem, sich gegenseitig helfen.“ 234 Tage vor dem EM-Finale in London hat sich zumindest eine zusammengewachsene mannschaftliche Geschlossenheit bei den frisch geduschten Interviews gezeigt: Alle sprechen sehr positiv vom Ausblick auf den kommenden Sommer. Auch wenn es, wie bei Brandt, noch Ansagen auf Sparflamme sind: „Trotz Demut, die uns nach wie vor gut steht, stecken wir uns hohe Ziele. Wir sind in der Entwicklung, wir sind ambitioniert, wir müssen noch viel dazulernen, aber wir haben eine Qualität, um am Ende wieder eine Top-Mannschaft zu werden. Das dauert ein bisschen, aber trotzdem sind wir ein Land, das Ambitionen hat und sich auch immer selbst relativ weit oben sieht.“

Sich relativ weit oben sehen: Auch bei den Zuschauern war förmlich greifbar, wie innerhalb der 90+3 Minuten die Stimmung und die Zuversicht nach oben ging. Aus zunächst verregnetem Desinteresse und nordirischer Geräuschhoheit wurde in der Schlussviertelstunde eine gesangfreudige La Ola  à la Alemannia. Aus einer kleinen hessischen Welle soll im Sommer eine Erfolgswelle werden – dafür wünscht sich Kapitän Toni Kroos noch einige schwere Dampfer als Prüfungen: „Im März werden wir zwei wichtige Freundschaftsspiele haben, weil  die auf sehr guten Niveau stattfinden werden. Auf besserem Niveau als jetzt zum Beispiel die letzten drei Monate, weil wir bessere Gegner haben werden. Ich denke, dass wir in der EM zu Hause gute Chancen haben werden das Publikum auf unsere Seite zu ziehen.“

Besonders eine ganz besondere Teamaufstellung der Deutschen Nationalmannschaft könnte die Erwartungshaltung im Land des viermaligen Weltmeisters weiter steigen lassen: Trapp, Süle, Rüdiger, Havertz, Sané, Draxler, Kehrer, Halstenberg, Reus… – unter anderem diese Elitekicker waren alle wegen Verletzungen NICHT in Frankfurt einsetzbar. Es rollt, bei allen offensichtlichen Problemen beim Verteidigen,  zunehmend ein immer größerer Kader auf die EM zu. Sozusagen ein Umbruch-Aufbruch-Kader. Der verbreitet berechtigte Hoffnung, wie Verteidiger Jonathan Tah angriffslustig feststellt: „Wir sind eine Mannschaft, die sehr viel Potential hat, in der sich sehr viel verändert hat und die immer mehr dazulernt und sich weiterentwickelt. Ich denke, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Viele haben sich schon geäußert, dass wir nicht Favorit sind, aber ich glaube, dass wir eine gute Rolle spielen können.“

Auch beim zweifachen Torschützen Leon Goretzka ist der Trend sein Friend: „Wir sind immer noch nicht da, wo wir hinwollen, wo wir auch hin müssen, um Erfolg zu haben im Sommer. Aber wir haben den nächsten Schritt gemacht. Wir wussten, dass der Eindruck, den wir heute hinterlassen, bis März bleibt und dementsprechend engagiert haben wir uns heute gezeigt.“ 

Noch einmal zur Ausgangsfrage, die nach der aktuellen Form am Ende dieser Qualifikation. Wo zwischen Außenseiter und Weltklasse steht die Auswahl des DFB? Darauf hat Joshua Kimmich eine sehr pragmatische Sicht. Eine zu frühe Weltklasse würde nicht als Glücksbringer durchgehen: „Wenn ich auf die Qualifikation zur WM 2018 blicke: Da hatten wir absolute Weltklasse und wir wissen alle, wie die WM am Ende ausgegangen ist.“

Stark, dieser Mann. Nicklas Stark feiert seine A-Team-Premiere

Nach Arsenal – vor BVB: Frankfurt bleibt positiv

Bei der 0:3 Niederlage der Frankfurter Eintracht gegen Arsenal London in der Europa League ist es wohl den meisten der 47.000 Zuschauer entgangen: In der 74. Minute ist die SGE zum Ausgleich gekommen. 1:1! Was die Hessen auf dem Rasen betrifft, als der in Frankfurt geborene Timothy Chandler eingewechselt wurde. Bemerkenswerter Weise war zu Spielbeginn mit Innenverteidiger Shkodran Mustafi, in Bebra aufgewachsen, der einzige Hesse bei Arsenal auf dem Rasen. Auch weil mit Sebastian Rode ein „heimatlicher Stammspieler“ verletzt ausgefallen war. Auf Nachfrage von FUSSBALL KOLUMNE bekam Mustafi dann nach Spielende in den Katakomben des Stadions große Augen und musste dann schmunzeln: „Nein, das war mir nicht bewusst. Aber Hesse hin. Hesse her, ich arbeite in London und muss für London spielen. Aber bei dieser Atmosphäre war es schön in diesem Stadion zu spielen. Es war auch mein erstes Spiel hier und ich musste vielen Freunden Karten besorgen, weil sie Eintracht Fans sind.“

Für Dragoslav Stepanović, den vielleicht hessischsten Nicht-Hessen des Landes, ist angesichts der Tatsache, dass Eintracht im internationalen Konzert mitspielt, ein Hessen-Mangel kein Misston: „Es ist doch Europa. Da gibt es nicht mehr Hessen oder Bayern, sondern eine Mannschaft, die gewinnt oder verliert.“ Doch er mahnt auch: „Es muss aber Hessen sozusagen abgegrast werden. Dass uns da kein Talent entgeht.“ Das wird dann auch vielleicht die Aufgabe von Ex-Spieler, Weltmeister und gebürtigem Frankfurter Andreas Möller. Was das zweite große Thema des Abends war, neben der Chancenverwertung der Gastgeber, die war  – frei nach Trapattoni –  wie Bembel leer. Die Ultras machten mit einer riesigen Plakataktion gegen das Gerücht aktiv, dass Andreas Möller das Nachwuchsleistungszentrum am Riederwald leiten soll. Die Kritik sieht Stepanović zweigeteilt. Die Qualifikationsfrage stellt der 71-Jährige auch: „Erfahrung hat er keine. Aber die Vereinsoberen werden das schon analysiert haben: Hat er im Jugendbereich schon etwas gemacht? Hat er ein Näschen für gute Spieler? Aber als Person ist er super, da kann ich nichts sagen.“ Für den von den Ultras auf den Plakaten unterstellten fehlenden SGE-Charakter legt der Serbe aber seine Hand ins Feuer: „Kein Zweifel: Der ist Eintrachtler ohne Ende. Klar – er ist nach Schalke gegangen und so weiter. Aber vom Herz her ist er Eintrachtler.“

Wie geht es aber sportlich weiter? Der Applaus nach dem Abpfiff klingt nach Vertrauensvorschuss. Trainer Adi Hütter analysiert diese Phase so: „Ich glaube dass die Erwartungshaltung in Frankfurt riesengroß geworden ist aufgrund der letztjährigen Saison. Wir dürfen aber nicht vergessen – auch wenn das keine Ausrede sein soll – wir haben Spieler zu ersetzen, die viele Tore gemacht haben. Wir müssen den Neuen die Zeit geben, die habe ich als Trainer.“ Für den Österreicher steht mit der Borussia ausgerechnet ein Gegner vor der Tür, den er stärker einschätzt als sein eigenes Team: „Dortmund ist Favorit, nicht nur wegen der Qualität, sondern weil sie auch zwei Tage mehr Zeit haben sich zu erholen. Wir müssen dieses 0:3 verdauen. Trotz allem glaube ich, dass wir wieder alles versuchen werden, um mit Dortmund den nächsten Hochkaräter zu fordern.“

Für das nächste Erfolgserlebnis will auch Stürmer Bas Dost sorgen, dem auch Mut macht, wie die Mannschaft in die Nacht verabschiedet wurde: „Am Ende hat man gesehen, dass die Fans immer hinter uns stehen. Das gefällt mir schon seit dem ersten Spiel. Die Niederlage müssen wir ab morgen abhaken und positiv sein und besprechen was schlecht gelaufen ist – aber auch was gut gelaufen ist!“ Gegen Dortmund soll auch dann auch seine bessere Chancenverwertung beitragen. Dabei denkt er erfrischend ehrlich an einen Kopfball in der ersten Halbzeit: „Da bin ich normalerweise tödlich, aber das bin ich jetzt noch nicht. Und das nervt natürlich brutal! Aber das kommt alles, ich muss Geduld haben.“ Geduld zeigen die Fans noch. Sie würden auch wirklich jeden Torschützen bejubeln – „Hesse hin, Hesse her.“

Nach der Arsenal-PK. „Stepi“ und „Adi“

Wann hat das HAND-Spiel Hand und Fuß?

Nach dem ersten Beweisfoto eines Schwarzen Lochs gibt es im Jahre 2019 n.Chr. nur noch drei ungelöste Fragen der Menschheit:

Warum sind die Dinosaurier ausgestorben? Wer baute Stonehenge? Und: Wann pfeift man Handelfmeter?

Immer wieder bilden sich Verschwörungstheorien. Nicht wegen den Dinosauriern oder Stonehenge natürlich (völlig wurscht), sondern wegen des Handspiels. So sollen angeblich die Regelhüter der FIFA in einem unterirdischen Labor in der Schweiz Dutzende entführte Nobelpreisträger, FBI-Agenten und Wünschelrutengänger aus aller Welt nach einem Geheimrezept für den korrekten Elfmeterpfiff forschen lassen. Auch die nationalen Verbände versuchen alles, um der Lösung den entscheidenden Schritt näher zu kommen. In Spanien laufen Versuche, ob es hilft, zwischen Handspiel und der endgültigen Elfmeter-Entscheidung erst einmal eine Siesta zu halten. In der Türkei erfolgt in der Testphase die Entscheidung, wie bei Oberbürgermeister-Wahlen, erst nach Rücksprache mit dem Staatschef. In England wurde die Suche nach dem perfekten Handelfmeter-Pfiff abgebrochen: „Ist uns doch völlig egal – solange in allen Finals nur unsere Mannschaften sind.“

In Deutschland ereignete sich zuletzt die wohl pfiffigste Suche nach dem bestmöglichen Pfiff. Durch eine geheime Kommandosache zwischen Ball- und Bildungsministerium wurde eine entsprechende Aufgabe in das Mathematik-Abitur eingeschleust:

„Berechnen Sie den Handelfmeter in der Bundesliga mittels Ballgeschwindigkeit, Winkel der Arme, Körperrotation und Ausmaß der Funkverbindung zum Kölner Keller unter Berücksichtigung der durchschnittlichen Tagesform des Schiedsrichters und der Anzahl der Zeitlupen, geteilt durch die Aufregung der Spieler und Trainer zum Adrenalin im Quadrat. Addiere zum Zwischenergebnis Bayern-Bonus sowie Dortmund-Dussel und subtrahiere das generelle Pech ab Tabellenplatz 15.“

Das richtige Ergebnis bei der Mathe-Aufgabe war übrigens 0. Null Ahnung.

Eintracht Frankfurt auf Denkmal-Kurs

Drei Fußball-Herzen schlagen in der Brust von Ervin Skela. Und alle pochen an diesem berauschenden Europa League Abend beim 2:0 (1:0) Halbfinal-Einzug gegen Benfica Lissabon mit maximaler Intensität. Das erste ist das des Ex-Eintracht-Profis, der ab 2001 in drei Jahren 99 Spiele (28 Tore) bestritt: „Auch wenn ich zwischendurch weg war, mein Herz ist hier “. Das zweite Fußball-Herz gehört dem Eintracht-Angestellten, der als Markenbotschafter und in der Fußballschule den Höhenflug genießt: „Ich habe auch einem Kollegen in der Eintracht Fußballschule gesagt: Ich bin so glücklich, dass ich diese Zeit miterlebe und froh, dass es Eintracht so gut geht.“ Wem das dritte Herz gehört – dazu später. Aber gerade als ehemaliger Profi hätte er den Rausch dieses Abends, mit der bewundernswerten Choreographie gerne noch intensiver erlebt. Denn immerhin spielt der 41-Jährige noch aktiv beim FC Hanau 93: „Schade, dass ich nicht auf dem Platz spielen kann. Als Sportler will man immer gewinnen und für diese Tage lebt man als Sportler. Und wenn man die strahlenden Gesichter, weinend vor Glück, sieht, das ist einfach fantastisch.“ Als Fußballer mit Leib und Seele, der sogar in seinem Heimatland Albanien schon den Fußball-Lehrer-Schein gemacht hat, kann er besonders gut einschätzen, was Eintracht Frankfurt in dieser Saison vollbringt: „die Mannschaft, der Trainer, der ganze Staff, Masseure, Ärzte – was die leisten: Das ist irre!“ Die Energie speist sich allerdings noch aus rund 50.000 weiteren Batterien, so Skela: „Dazu kommt: In diesem Stadion, mit diesen Fans, das macht 20-30% mehr Kraft aus, das glaube ich schon. Als ich die Atmosphäre gegen Lazio oder Marseille gesehen habe, dachte ich, das kann man nicht toppen. Aber was heute wieder die Fans leisten, das ist ehrenwert und einfach fantastisch.“

Die gute Nachricht für Eintracht Frankfurt: Das Weiterkommen gelang an diesem Abend trotz einer unterdurchschnittlichen Leistung des vielleicht wertvollsten Spielers: Luka Jović. Offenbar ist die Eintracht nicht immer von seinen Toren abhängig, könnte einen riesigen Erlös im Sommer einstreichen. Skela nimmt ihn in Schutz: Er hat unglücklich gespielt, aber, mein Gotte, es gibt solche Tage. Der Jovic ist ein fantastischer Fußballspieler

Voller Euphorie an diesem Abend ist auch Eintracht-Präsident Peter Fischer, der regelrecht ins Schwärmen kommt bei der Bitte um eine Zusammenfassung des Erlebten: „Weil wir ja jetzt nach Chelsea müssen: Die Engländer würden sagen, „Magic Night!“. Das was das Stadion als 12. Mann gebracht hat, was die Truppe auch läuferisch und kämpferisch gebracht hat: Da haben wir heute doch, glaube ich, ein Zeichen gesetzt für den deutschen Fußball. Ich glaube, dass auch viele neutrale Fußballfans, die das heute gekuckt haben, der Eintracht die Daumen gedrückt und gesagt haben: Coole Truppe!“ Einer der coolsten und vor allem laufstärksten der Truppe ist Sebastian Rode – ausgerechnet als einziger Hesse auf dem Platz, der Matchwinner mit seinem 2:0. Rode ist für Skela insbesondere „einer der Spieler, die sich mit dem Verein identifizieren“ und für den ehemaligen Eintracht-Coach Dragoslav Stepanovic unverzichtbar: „Das ist einer, den jede Mannschaft braucht. Der macht seine Zweikämpfe, gibt den Ball dem Nächsten und macht seinen Job von A bis Z. Das ist das, was der Mannschaft in der Stimmung hilft und immer wieder Kraft gibt, wenn die sieht, wie der von einer Seite auf die andere läuft.“ Die Laufleistung – das beeindruckte den Serben bei einem Landsmann, dm Torschützen zum 1:0, besonders: „Was die physisch herausgeholt haben, obwohl sie zuletzt zweimal mit 10 Leuten spielen mussten, das ist für mich unmöglich. Ich habe mir schon überlegt, ob sie den Kostić bei der Geburt irgendwo vertauscht haben: Ist der Deutscher? Kein Serbe läuft wie der! Das habe ich noch nie gesehen – der läuft wie ein Uhrwerk.“

Mit seinem typischen Augenzwinkern stellt der launige 70-Jährige noch in Richtung Rodes Zwischenstationen bei den Branchenriesen Bayern München und Borussia Dortmund fest: „Der Rode hat sich fünf Jahre erholt bei den beiden Vereinen – und jetzt bei uns gibt er Gas ohne Ende.“

Gas geben muss die SGE zunächst aber für den Einzug in die Champions League über die Bundesliga. Bereits am Ostermontag (20:30 Uhr) wartet der VfL Wolfsburg. Für Trainer Adi Hütter ist aber am Wolfsburger Horizont durchaus schon ein Umriss vom Euro-Final-Ort Baku zu sehen: „Wir sind vielleicht der unerwartete Teilnehmer des Halbfinales. Die Favoritenrolle ist klar bei Chelsea. Aber es steckt immer etwas in unserer Mannschaft drinnen und wir können für Überraschungen sorgen.“

Für Skela ist die Bundesliga kein Anlass, sich für einen eventuellen Eurotriumpf zu schonen: „Mein Gefühl ist: Wichtiger ist der Champions League Platz. Wenn wir das erleben würden! Natürlich, wir sind jetzt im Halbfinale und wollen auch Chelsea schlagen. Wir haben gesehen, die haben auch 3 Tore bekommen gegen Prag. Die Niederlage gegen Augsburg hat wehgetan, aber die Mannschaft ist so gefestigt und das werden sie auch zeigen gegen Wolfsburg: Dass wir den Platz vier verteidigen wollen. Wenn sie das schaffen, kann man den Jungs hier ein Denkmal bauen!“

An diesem Denkmal würde sicher auch gerne Ervin Skela mithelfen zu bauen. Denn das dritte Fußball-Herz in seiner Brust schlägt nicht als Ex-Profi oder Club-Vertreter und auch nicht als Trainer, der selbst gerne einmal in der Arena für seinen Herzensverein tätig wäre: „Ja, absolut. Jeder, der ehrgeizig ist und ich bin ehrgeizig, möchte natürlich gerne so einen Tag auf der Bank erleben. Das ist ein Traum. Aber jetzt bin ich da als Eintracht-Fan. Ich genieße das jede Sekunde.“ Pochendes Herz beim prominenten Eintracht-Fan. Es wird wieder besonders hoch schlagen, am 2. Mai gegen den FC Chelsea. Als eines von drei Fußball-Herzen bei Ervin Skela.

fussball-kolumne vor Ort für den HANAUER ANZEIGER

„Stepi“

Ervin Skela