Sandro Schwarz macht weiter

Pressemitteilung Mainz 05:

Der 1. FSV Mainz 05 stellt frühzeitig die Weichen für die Zukunft. Am Donnerstag hat Cheftrainer Sandro Schwarz seinen ursprünglich bis 2020 datierten Vertrag beim Fußball-Bundesligisten frühzeitig bis zum Jahr 2022 verlängert. Schwarz hatte als gebürtiger Mainzer seine Profikarriere bei den 05ern begonnen und war als Trainer des Mainzer Nachwuchsleistungszentrums im Sommer 2017 zum Cheftrainer der Profis aufgestiegen. Mit Schwarz erhalten auch die Co-Trainer Jan-Moritz Lichte und Michael Falkenmayer Verträge mit der gleichen Laufzeit.

Sportvorstand Rouven Schröder sagt: „Sandro Schwarz genießt im Verein absolutes Vertrauen, das er jeden Tag mit seiner inhaltlichen Qualität, hohen Professionalität und seiner immensen Leidenschaft bestätigt. Sandro lebt unseren Fußball, er arbeitet akribisch an der Weiterentwicklung unserer Mannschaft, er ist klar in seiner Analyse, Ansprache und Führung des Teams. Er hat bereits schwere Situationen gemeistert und ist daran gewachsen, weil er sich und seiner Arbeitsweise treu geblieben ist. Mit seiner Leidenschaft und Konsequenz verkörpert er die Ideale unseres Vereins. Ihn langfristig zu binden, ist für Mainz 05 ein wichtiger Schritt für die Stabilität und Entwicklung von Mannschaft und Klub.“

„Jeder weiß, dass meine Verbindung zu Mainz 05 eine besondere ist. Aus dieser Stadt komme ich, dieser Verein hat mich zutiefst geprägt, hier fühlen wir uns wohl. Die Zusammenarbeit mit Rouven Schröder ist herausragend, wir haben wir viele gute Gespräche geführt. Die Mannschaft hat in den vergangenen Jahren eine tolle Entwicklung genommen, genau wie der gesamte Verein Mainz 05. Diesen Weg wollen wir nun zusammen weitergehen. Wir haben gemeinsam viel vor“, sagt Sandro Schwarz, Cheftrainer des 1. FSV Mainz 05.

Mehr Fußball im RTL-Dschungel!

Als ob es auf der Welt nicht schon genug Probleme gäbe, sinken nun auch noch die Quoten beim RTL-Dschungel. Dieses Mal haben die Macher aber auch einen Fehler gemacht: Zu wenig Fußball im Camp! Damit das im nächsten Jahr nicht wieder passiert, gibt es bereits die Teilnehmer-Liste und sogar schon das Drehbuch.

 

AUSSEN – TAG

In einem Dschungel, irgendwo zwischen Sidney und Castrop-Rauxel. Die Kamera fährt langsam auf eine Gruppe Menschen am Lagerfeuer zu.

Basler (wütend)

So ne Scheisse. Seit einer Woche nur Bohnen und Reis.

Tuchel

Geil, ne? Voll vegan hier! Love it! Martin, du bist Teamchef. Teil mal das Essen aus!

Kind

Ich will 50% + 1. Den Rest könnt ihr haben.

Basler

Wo issn eischendlisch de Beckenbauer?

Bei einer Hängematte sieht man plötzlich den Kopf einer Blondine hochschnellen. Um den Hals hat sie eine Trillerpfeife hängen.

Steinhaus

Der steht ganz da vorne schon seit einiger Zeit im Abseits.

Kamera schwenkt in die von Bibiana Steinhaus angezeigte Richtung. Dort steht Franz Beckenbauer mit trotzig verschränkten Armen.

Beckenbauer

Jo gut äh. Wenn RTL jetzt nicht sofort die versprochenen 6,7 Millionen Antrittsprämie überweist, gehe ich sofort nach Kitzbühel.

Plötzlich raschelt es. Die Gruppe dreht sich zum Weg um.

Steinhaus (ruft erfreut)

Fraaaaanck! Zurück von der Dschungel-Prüfung!

(jetzt sehr streng)

Bitte etwas schneller gehen. Sonst lass ich das alles nachspielen!

Basler

Was hassdn mache müssen? Bier ohne Alkohol trinken? Konditionstraining mit Magath? Eine ganze Mark Forster CD durchhören?

Ribery (mit einer Mischung aus traurig und entrüstet)

Viel schlimmör. Isch abe nüll Sterne. Isch sollte ein Kobe-Filet essen…

(schreit)

Aber ohne Goldbezug!

Tuchel

Oh. Das bedeutet: Nix zu Essen heute Abend außer Bohnen und Reis? Nur Bohnen und Reis? Juhhuuu!

 

Eintracht-Wachstum

Das „SG“ im Vereinsnamen des Fußball-Bundesligisten Eintracht Frankfurt ist die Abkürzung für „Sportgemeinde“. Sie könnte aktuell aber auch stehen für „stetig größer“. Von Mitgliederzahlen bis Umsatz: Die Eintracht wächst in mehreren Belangen.

Zuletzt zu beobachten beim Heimspiel gegen den Tabellenführer Borussia Dortmund. Mit dem 1:1 (1:1) vergrößerten die Südhessen ihr Punktekonto um einen auf jetzt 32. Vor dem zum zweiten Mal in dieser Saison mit 51.500 Zuschauern ausverkauften Haus wurde noch ein weiteres „größer werden“ offensichtlich. Das des Kaders. Mit Leihspieler Martin Hinteregger (FC Augsburg) stand, neben dem Winterzugang Sebastian Rode (aus Dortmund geliehen), gleich noch ein neuer Innenverteidiger auf dem Platz. Zur Zufriedenheit seines Trainers Adi Hütter: „Wenn man berücksichtigt, dass er erst einmal mit der Mannschaft trainiert hat und es einen Unterschied gibt zwischen unserer Spielidee und der von Augsburg: Ich habe ihn im Laufe des Spiel immer stärker gesehen. Wenn man noch bedenkt, dass er als Linksfuß auf der rechten Seite spielen musste, bin ich mit seiner Leistung sehr zufrieden.“ Der Kader wurde in diesen Tagen aber noch anderweitig vergrößert. Mit den Talenten Almamy Turè (AS Monaco), Tuta (FC Sao Paulo U20) und Patrik Finger aus dem eigenen Nachwuchs unterstreicht die Eintracht weiter ihre ambitionierte Zukunftsstrategie: Das erfolgreiche internationale Auftreten soll Dauerthema werden.

„Groß“-artige Zahlen gab es bereits unter der Woche zu vermelden. Die wohl imposanteste: Innerhalb eines Jahres wuchs, sicher auch durch die Magnetwirkung des goldenen DFB-Pokals, die Mitgliederzahl um 17.500. Die jetzt 67.500 (2015 noch rund 30.000) sollen aber nach Wunsch von Präsident Peter Fischer nur ein Meilenstein sein: „Wir haben das Potenzial, um die magische Mauer von 100.000 Mitgliedern zu überspringen.“

Auch am Umsatz ist das Wachstum abzulesen. Marketingvorstand Axel Hellmann kündigte bei der Mitgliederversammlung Ende Januar an: „Das wird das erfolgreichste Jahr in der Geschichte der Aktiengesellschaft.“ Für die seit 2000 existierende AG heißt das in Zahlen, dass ein Umsatz von 160 Millionen Euro für die laufende Spielzeit prognostiziert wird – also noch einmal etwa 20 Millionen mehr als in der mit dem Pokal gekrönten Spielzeit. Geld soll aktuell nicht nur in Beine eingesetzt werden, auch in Steine. Fest geplant ist der Bau eines Funktionsgebäudes mit Geschäftsstelle neben dem Stadion. Die Eintracht wächst also bald auch rein optisch – mit verbesserter, modernerer Infrastruktur.

Wie im wahrsten Sinne „kräftig“ das Gesamtgebilde Eintracht Frankfurt geworden ist, zeigt sich sportlich eben auch beim Duell mit dem Meisterschaftsfavoriten Dortmund. In der Nachspielzeit waren es die Hausherren, die noch deutlicher auf den Siegtreffer hinarbeiteten. Auf „Augenhöhe, was die Intensität betrifft und das Physische“ (Hütter) mit dem Spitzenreiter – das macht auch den österreichischen Coach zuversichtlich, das Punktekonto weiter anwachsen zu lassen: „Heute haben wir gegen die stärkste Mannschaft aktuell gespielt. Und wir haben uns im Rahmen unserer Möglichkeiten sehr gut gewehrt. Wir haben auch versucht dieses Spiel zu gewinnen. Die Mentalität, die Einstellung zum Spiel, dass man immer wieder versucht nach vorne zu spielen und das Spiel gewinnen zu wollen hat mir sehr gut gefallen.“

Die Euphorie im Umfeld der Eintracht, vom gestiegenen Sponsoreninteresse bis zum Mietgliederzahlenboom, spüren die Spieler auch in der Stadt. Kapitän Gelson Fernandes bestätigt das, allerdings inklusive erhobenem Zeigefinger: „Ich denke die Leute sind stolz auf uns. Aber nur wenn wir kämpfen. Dieser Enthusiasmus ist gut, aber um das zu erhalten, müssen wir weiter viel investieren und nicht denken, es kommt von alleine.“

Das Motto „viel investieren“ ist also an allen Ecken und Enden der Eintracht zu spüren und damit aktuell eine runde Sache.

Neues Bobic-„Fundstück“?

Er hat es wieder getan: Eintracht Frankfurts Sportvorstand Fredi Bobic hat wieder einen „Namenlosen“ gefunden. Seit seinem Engagement bei den Hessen hat Bobic einen guten Riecher für junge Spieler – und/oder aus der zweiten Reihe von großen Klubs. Jetzt vermeldet die SGE einen weiteren Transfer für die Zukunft:

Perspektivspieler Tuta kommt aus Sao Paulo an den Main

Lucas Silva Melo, genannt „Tuta“, wechselt vom FC Sao Paulo an den Main. Der Abwehr-Allrounder, der sowohl Innenverteidiger als auch Rechtsverteidiger spielen kann, unterschreibt bei der Eintracht einen Vertrag über die kommenden viereinhalb Jahre bis zum Sommer 2023.

„Die Verpflichtung des Spielers folgt unserer Leitlinie, junge und talentierte Spieler aufzubauen. Ähnlich wie bei anderen jungen Talenten, die bereits den nächsten Entwicklungsschritt gehen konnten, hoffen wir bei Tuta, dass er uns perspektivisch weiterhelfen kann. Wir geben ihm die Zeit und Möglichkeit sich bei uns zu entwickeln“, sagt Eintracht-Sportvorstand Fredi Bobic: „Wir haben ihn lange sehr genau beobachtet und sind von seinem Potenzial überzeugt.“

„Ich freue mich auf die Herausforderung bei Eintracht Frankfurt. Für mich ist das meine erste große Station, also etwas ganz Besonderes. Ich habe schon viel Positives über Frankfurt gehört und bin voller Vorfreude“, so der 19-Jährige.

Lucas Silva Melo erblickte am 4. Juli 1999 das Licht der Welt und war zuletzt in der B-Mannschaft des brasilianischen Traditionsvereins aus Sao Paulo aktiv. Der Rechtsfuß wird künftig die Rückennummer 35 tragen.

Eintracht Frankfurt Fussball AG

 

aus Liebe zum Sport